Bogenjagd auf der Farm Ondombo


Die Bogenjagd ist eine ruhige Art des Jagens. Das Wild wird nicht unnötig gestört. Es wird hauptsächlich am Tage gejagt. Der Schock durch den Blutverlust lässt das Wild auf schnelle Weise verenden, ähnlich wie bei der Wirkung des angetragenen Büchsengeschosses. Bei der Bogenjagd können sogar mehrere Tiere erlegt werden, da die anderen Tiere nichts mitbekommen.

 

Der Bogenjäger sollte seine Beute nur auf faire Weise verfolgen. Eine faire Jagd wird als eine Jagd auf ein frei-bewegliches Wild bezw. Wild, das in der Lage ist, seinem verhaltensbedingten Drang zur Flucht vor dem Jäger, zu folgen. Besagtes Wild soll gejagt werden ohne künstliche Lichtquellen oder von motorisierten Transportmitteln. Kein ethisch gesinnter Bogenjäger sollte weibliche Tiere mit abhängigen Jungen erlegen. Ein jagdbares Wild sollte ein Teil eines natürlichen, interaktiven, bleibenden Wildbestandes sein, auf einem Gelände, wo es sich frei vermehren und frei äsen, bzw. jagen kann. Das gejagte Wild sollte in einem natürlichem Gleichgewicht zwischen Äse, Raubzeug und Beute erhalten sein.

 

In Namibia können folgende Wildarten geschossen werden:

Kleinwild: Klippschliefer, Hasen, Stachelschweine, Wüstenluchs, Schabrackenschakal, Damara Dick-Dick, Steinbock, Ducker, Klippspringer und

Mittelgroßes Wild: Pavian, Warzenschwein, Blessbock, Impala, Nyala,Springbock und Gepard 

Großes Wild: Oryx, Kudu , Pferdeantilope, Rappenantilope, Wasserbock, Blue Gnu, Black Gnu, Flächen- und Bergzebra, Elandantilope und Giraffe.

 

Bogenjagdtechniken:

Bogenjagd wird auf verschiedene Weise ausgeführt. Jäger können sich an guten Wildwechseln ansetzen. Sie können sich auch an das Wild anpirschen. Das Wild muss im Abstand von etwa 14-30 Meter,   ruhig und des Jägers unbewusst sein. Die Schüsse werden von der Seite angebracht. Aus diesen Gründen ist Bogenjagen technisch ein sehr selektiver Sport und verlangt eine sehr gute Selbstbeherrschung sowie eine gute physische Kondition des Jägers. Andere umstehende Wildarten werden wenig gestört und sind sich der Jagd oft gar nicht bewusst.

 

Gesetzliche Vorraussetzungen für Bogenjagd:

Bogenstärke wird wie folgt vorgeschrieden:

Kleinwild: -25ft/lb,

Mittelgroßes Wild: -40ft/lb,

Großes Wild: -65ft/lb.

 

Die Bogenjagd hat nach dem Prinzip der fairen Jagd stattzufinden, das wie folgt umschrieben wird:

  1. Bei der Bogenjagd kann der Jäger entweder pirschen oder   ansitzen.
  2. Der Gebrauch der gerechten Jagdmethoden und Jagdausrüstung zum Erlegen der Tiere unter den geringsten traumatischen Umständen wird verlangt.
  3. Bogenjäger sollten ständig geübt und trainiert sein, um ihre Bogenschützenfähigkeiten zu optimieren.
  4. Bogenjäger sollten sich aktiv für den Erhalt des Wildbestandes einsetzen, den Schutz der Biodiversität und der Förderung   leibender Nutzbarkeit des Wildes.
  5. Humane Handelsweisen bei der Wildnutzung, sollte der Bogenjäger immer nutzen.
  6. Zu allen Zeiten sich fairer und ehrlicher Praktiken bedienen.
  7. Andere über die Vorteile der bleibenden Nutzung, Wildschutz und der ethischen Jagd informieren und erziehen.