Steppenzebra

Das Steppenzebra oder Pferdezebra ist ein Zebra aus der Familie der Pferde (Equidae) und gehört zur Ordnung der Unpaarhufer (Perissodactyla).

 

Das Steppenzebra zeichnet sich im Vergleich zu den beiden anderen Zebraarten, dem Grevy- und dem Bergzebra, durch kürzere Ohren und breite, pferdeartige Hufe aus. Die Färbung der Steppenzebrarassen ist örtlich sowie auch individuell außerordentlich verschieden, die Keulenzeichnung aber reicht immer weit auf die Körperseiten hinaus. Je nach lokaler Rasse unterscheidet sich die Farbe der Streifung von lackschwarz bis dunkelrotbraun, die helle Grundfarbe von klarweiß bis rötlichbraun. Dabei zeichnet sich das Fell durch „Schattenstreifen“ aus, die manchmal die weißen Streifen überlagern. Dabei setzen sich die Streifen auf dem Bauch fort. Eine schwarz-weiße Mähne erstreckt sich vom Scheitel bis zum Widerrist.

 

Steppenzebras haben relativ kurze Beine und erreichen eine Widerristhöhe von 1,40 Meter. Sie sind etwa 2,3 Meter lang und wiegen ungefähr 230 kg. Nach einer Tragzeit von ca. 360 bis 390 Tagen bringt die Zebrastute ein etwa 30 kg schweres Fohlen auf die Welt, das eine natürliche Lebenserwartung von rund 20 Jahren hat.

 

Steppenzebras sind sehr soziale Tiere. Sie leben normalerweise in kleinen Familiengruppen, die aus einem einzelnen Hengst, einer bis zu mehreren Stuten sowie deren Nachwuchs bestehen. Die Gruppengröße ist dabei abhängig von der Qualität des Lebensraumes. Je schlechter die Lebensbedingungen, desto geringer die Herdengröße. Zeitweilig leben die Steppenzebras in größeren Herden zusammen, sowohl mit anderen Zebraherden als auch völlig anderen Gattungen, beispielsweise Gnus, Topis, Wasserböcken und Impalas.

 

Steppenzebras bevorzugen zwar kurzes Gras zum Grasen, sind darauf jedoch nicht angewiesen. Daher haben sie einen sehr weitreichenden Lebensraum. Sie sind deswegen auch in stärker bewaldeten Gegenden zu finden und sind auch häufig die erste grasfressende Art, die in einer grasbewachsenen Region auftaucht. Erst nachdem die Steppenzebras das lange Gras abgefressen und niedergetrampelt haben, folgen Gnus und Gazellen. Trotzdem bevorzugen nachts auch die Steppenzebras einen Aufenthalt auf offenen Flächen. Als Schutz vor Jägern hält mindestens ein Tier immer Wache. Während sich die Herde fortbewegt, ist der Hengst normalerweise am Ende des Zuges zu finden und sieht sich um, bevor er folgt. Beim Trinken, das meist nachts stattfindet, ist er jedoch der Erste.

 

Bejagung:

Die Jagd auf Steppenzebras ist meist weniger aufregend. Pirschen entlang Kalkpfannen führt häufig zum Erfolg. Anhand der Suhlstellen im Sand kann man Gebiete erkennen, die von Zebras häufig aufgesucht werden. Im Buschland kann man die Zebras häufig durch das Wiehern orten. Der Hengst sichert bei Beunruhigung meist nach hinten und bietet so Gelegenheit Du einem Schuß.

 

Ansprechen:

Der alts Hengst ist etwas größer als die Stuten, meist etwas dunkler, hat er einen gröberen Trager und Kopf und eine flachere Bauchlinie. Der Penis ist gut Du erkennen.

 

Trophäe:

Die Decken - besonders dunkler gefärbter Exemplars - ist eine wunderschöne, dekorative Trophäe.

 

Quelle: Kai-Uwe Denker: Jagen in Namibia, Wikipedia

 

Ideales Abkommen:

Quelle: Wild und Hund, Treffpunkt Afrika, Ideales Abkommen auf häufig bejagte Wildarten
Quelle: Wild und Hund, Treffpunkt Afrika, Ideales Abkommen auf häufig bejagte Wildarten